+49 7152 9259-0
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| 21.03.2026, 20:00 Uhr | Weiterleiten |
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THEATER in der LIST Hannover |
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Es ist leicht, ihn zu mögen, und verführerisch zu glauben, ihn zu kennen wie einen alten Freund. Der Kästner! Das leicht ironische Gesicht mit den markanten Brauen, die Kinder?guren wie Emil Tischbein, in dem man ihn selbst als Jungen erblickt. Aufgewachsen, noch unter Wilhelm II, in Dresden, bei einem Vater der Sattler war, und seinem „lieben Muttchen“, das alles gab, damit aus ihm einmal was werde. Kästner, der zeitlebens ein Muttersohn blieb, aber vom Vaterland – „wo die Kanonen blühn“ – verfemt wurde für seinen Pazi?smus und sein Aufbegehren gegen soziale Ungleichheiten. Ein Mahner war er, aber einer mit Witz. Als lyrischer Hausapotheker hatte er für jedes Wehwehchen und jeden Schmerz ein paar Verse parat. Sie wirken bis heute.